SOTA - Summits On The Air

5 Punkte zur erfolgreichen Aktivierung

Das Bergfunkprogramm

SOTA soll zum portablen Funkbetrieb in der freien Natur ermuntern. Zumindest das letzte Wegstück zum Gipfel muss aus eigener Muskelkraft überwunden werden (Wandern, Schi, Fahrrad), ein Funkbetrieb aus Fahrzeugen ist nicht erlaubt.

Österreich ist aufgrund seiner Topografie für SOTA geradezu prädestiniert. Das Punktesystem ist so ausgelegt, dass jeder einigermaßen fitte Bergwanderer mit entsprechender Erfahrung je nach körperlicher Verfassung für eine Aktivierung in unterschiedlichste Höhen vordringen kann.Jeder zugelassene Berg bringt dem Aktivierer und Jäger abhängig von der Höhe eine bestimmte Punktzahl. Dazu gibt es eine Vielzahl verschiedener Diplome, die auch noch durch länderspezifische Diplome ergänzt werden. Die Daten der Funkverbindungen werden in einer zentralen Datenbank (Internet-Plattform) abgelegt, die eine Registrierung erfordert. Hier findet man auch eine Rangliste der Aktivierer und Jäger.

Für eine erfolgreiche Gipfel-Aktivierung sind mindestens vier Funkkontakte erforderlich. Als weitere Informationsunterstützung steht unter http://www.sotawatch.org/ ein SOTA-Cluster zur Verfügung. Dort kann eine Aktivierung vorangekündigt (Alert) und die beginnende Funkaktivität als Spot angezeigt werden.

„SOTA Mapping“ ( http://www.sotamaps.org// ) dient als Hilfestellung zu Planung und bietet verschiedenste Funktionen zur digitalen Veranschaulichung von Gipfeln/SOTA-Aktivierungen/Spots, etc.

Wie kann man an SOTA teilnehmen? 

Summits on the Air (SOTA) ist ein Aktivitäts-programm für Funkamateure und UKW-/Kurzwellenhörer. Jeder Funkamateur mit gültiger Sendelizenz kann unter Einhaltung der Regeln am SOTA-Programm teilnehmen. Dabei wird zwischen AKTIVIERERN (Funkamateure am Berggipfel) und JÄGERN (Funkamateure, die von unterwegs oder zu Hause mit einem Aktivierer Funkkontakt haben) unterschieden. Bei einer Funkverbindung von Gipfel zu Gipfel sind die Funkpartner AKTIVIERER und JÄGER zugleich. Dies nennt man „Summit-to-Summit“, kurz S2S, wofür es eine eigene Wertung gibt. Für UKW-/Kurzwellenhörer ist eine Teilnahme an SOTA ebenfalls möglich.

Wie populär ist SOTA, wer macht da mit?

SOTA startete am 2.März 2002 in Großbritannien und bis heute gibt es weltweit 138 aktive Assoziationen, mit einer stetig wachsenden Anzahl an registrierten Teilnehmern.

Links und weiterführende Informationen:

Die vollständigen Gipfel-Tabellen, teilnehmende Länder/Regionen/Calls, detaillierte Datenbankauswertungen sowie weitere nützliche Informationen sind auf den SOTA-Web-Seiten abgelegt:

SOTA Web-Seite (englische Startseite): http://www.sota.org.uk
Datenbank für Österreich (gewünschte Region einfach anklicken): SOTA-OE

SOTA Assoziationsmanagerin für OE: Sylvia, OE5YYN mailto: oe5yyn(at)oevsv.at

 

5 Punkte zur erfolgreichen Aktivierung

  • Bergziel-Auswahl mit „SOTA Mapping“ ( http://www.sotamaps.org/ ), damit erhält man die Summit-Referenz
  • Tourenplanung, d.h. Aufstiegsroute wählen, Aktivierungsberichte lesen, veröffentlichte Tracks ansehen, Parkmöglichkeit prüfen (ev. Erlaubnis des Grundeigentümers einholen), Anfahrtszeit und Wegzeit abschätzen
  • ALERT-Meldung auf SotaWatch ( http://www.sotawatch.org/ ) mit ungefährer Beginnzeit der Aktivierung und Summit-Referenz
  • Nach Ankunft am Berg und Vorbereitung des Equipments: SPOT-Meldung auf SotaWatch
    (
    http://www.sotawatch.org/ ) mit  Summit-Referenz, Frequenz und Betriebsart
  • Nach erfolgreicher Beendigung der Aktivierung und Abstieg im Home QTH: Eingabe der QSOs bzw. Hochladen der CSV-Datei in die Datenbank http://www.sotadata.org.uk/  (Loggen und Erzeugung der CSV-Datei kann z.B. mit Hilfe des Fast Log Entry-Programmes erfolgen).

 

Ausrüstung

Da alle Amateurfunk-Frequenzbänder, Betriebsarten und Leistungsklassen genutzt werden können, ist auch jedes entsprechende Funkgerät, das für Portabelbetrieb ausgelegt ist, geeignet. Portable Stromversorgungen, wie Batterien oder Solarzellen sind erlaubt; Betrieb aus und in der Nähe motorisierter Fahrzeuge ist nicht erlaubt.

Es zählen nur Direktverbindungen, Betrieb über Relaisfunkstellen wird nicht gewertet. Der Großteil der Funkverbindungen erfolgt auf Kurzwelle in Fonie und Telegraphie, aber auch auf UKW-Frequenzen sind Bergfunker vielfach zu hören. Eine SOTA-Ausrüstung könnte beispielsweise so aussehen:

  • Für FM-Betrieb: Handfunkgerät mit externer Antenne, wie z.B. J-Pole mit Teleskopmast oder HB9CV. 
  • Für KW-SSB-Betrieb: Leichtes Allmode-Gerät, z.B. YAESU 817ND oder Elecraft KX3/KX2 oder Ähnliches. Teleskopmast und Drahtantenne für Mehrbandbetrieb oder bevorzugtem Amateurfunkband. Akku nicht vergessen!
  • Für CW-Betrieb: Morsetaste / Keyer. 
  • Für digitale Betriebsarten: Zusätzlich ein Netbook oder dergleichen mit dem notwendigen Zubehör.
  • Mobiltelefon (Informationen zu SMS-Spots und diverse SOTA Apps (Android und iOs)
  • Logbuch/Stifte bzw. HandyApp/Notebook für Online Logging mit Log-Programmen (z.B. VK-port-a-log)

SOTA Termine

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Berichte über SOTA Aktivitäten

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